| Eine Automatische Beleuchtungssteuerung |
"Es werde Licht!"
Das lästige An- und Ausschalten von Leuchtkörpern, die im Haushalt normalerweise bei Dunkelheit
immer benötigt werden und manuell geschaltet werden müssen, übernimmt die Automatik in diesem Projekt.
Immer wenn es draußen dunkel wird (auch bei Gewitter oder natürlich nach Sonnenuntergang) schalten sich die
im System eingebundenen Lampen automatisch an. Zu einem programmierbaren Zeitpunkt abends schalten sich die Lampen
dann automatisch zur Nachtruhe aus. Dabei schwankt der Zeitpunkt zur Verunsicherung denkbarer diebischer
Beobachter automatisch immer um eine halbe Stunde im Zeitraum von 23.00h bis 23.30h. Eine Erweiterungsoption
ist vorgesehen, um bei Dunkelheit und eigentlich abgeschalteter Leuchte mittels Bewegungserkennung für einige Minuten
das Licht zu aktivieren.
Man hat also automatisch immer dann Licht, wenn man es braucht. Und es schaltet sich ab, wenn die Bewohner
normalerweise schlafen gehen. Praktischerweise steuert man mit dieser Technik z.B. die Stehlampe in der Diele
und die im Wohnzimmer. Vielleicht auch eine Leuchte vor dem Haus und überall dort, wo man automatisch
Licht haben möchte, wenn es draußen dunkel wird.
Die Funktionsweise:
Ein im Außenbereich des Hauses installierter Sender mit einem Helligkeitssensor steuert beliebig viele
Empfänger an und übermittelt im Minutenabstand den Wert der
in seiner Umgebung gemessenen Helligkeit sowie die quarzgenaue Uhrzeit. Sinnvollerweise wird
dieser Sender für den Betrieb also so positioniert, dass er die Umwelt-Helligkeit erfasst
(z.B. im Blumenfenster oder Wintergarten o.ä.).
Bei jeder zu steuernden Lampe wird ein Empfängermodul vorgeschaltet, das die Signale des Senders empfängt
und die Stromzufuhr für die Leuchte im geeigneten Moment schaltet. Ein Regler an jedem Empfänger dient dazu,
für diese eine Empfangsstelle den gewünschten Helligkeits-Schaltpunkt einzustellen. Programmierbar ist dabei
für jeden Empfänger individuell die gewünschte Uhrzeit für die automatische nächtliche Abschaltung.
Optional installierbare Bewegungssensoren bei jedem Empfänger aktivieren auch bei Inaktivität die jeweilige Leuchte,
wenn sich im Überwachungsbereich ein Objekt bewegt.
Die Funktechnik arbeitet im für derartige Steuerungen freigegeben Frequenzbereich von 433MHz. Um Beeinflussungen durch
fremde Sender zu verhindern, erfolgt die Datenübertragung vom Sender an die Empfänger kodiert.
Die technische Umsetzung erfolgte wieder mit programmierbaren Arduino-Mikrocontrollern.
Das ist der Sender-Sketch:
Hier der Empfänger-Sketch: